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Zusammenziehen #2

366.15.2. When socks go bad!

Socken im Pärchenalltag.

Gertrud ist eine großartige Preisträgerin aus dem Hause Bosch. Sie ist in ihrer “Gewichtsklasse” als Siegerin durch die Stiftung Warentest ausgezeichnet worden. Vor allem ist Gertrud unsere erste gemeinsame Anschaffung, die preislich deutlich über den Warenwert einer Packung Kaugummis liegt. Und weil sie ihre Sache, nämlich das Wäschewaschen, zu unserer vollen Zufriedenheit ausübt, haben wir unserem kräftigen deutschen Mannsweib einen Namen gegeben: Gertrud, welche tagtäglich liebevoll ihre Aufgaben erledigt ohne zu meckern.

Dass Gertrud überhaupt in die Wohnung gekommen ist, ist zugegebener Maßen meine Schuld. Ich habe einfach so lange genörgelt und über Weihnachten demonstrativ mit diversen Versandhauskatalogen umhergeschwengelt, dass Alex irgendwann total entnervt aufgegeben hat. Dafür sorge alleine ich für das ganze Prozedere der Wascherei. Alex drückt höchstens mal auf den Startknopf, der in Wirklichkeit gar keiner ist, sondern ein hyperhochtechnologisierter Berührungssensor.

In vielen Filmen und diversen Frauenmagazinen werden herumliegende Drecksocken oft als Beziehungskiller stilisiert und bis vor kurzem hielt ich das für ein Klischee. Doch obwohl wir einen riesigen Wäschekorb haben, der sogar aus 10 Metern Entfernung gut im Halbschlaf zu treffen ist, liegen trotzdem ständig Wäscheteile herum.

Die meiste Zeit rege ich mich darüber auf, weil ich ziemlich pedantisch bin und einen neurotisch anmutenden Ordnungssinn habe. Aber in Wirklichkeit ist das ja ganz süß, denn allmählich schleicht sich zwischen uns eine richtige Pärchenroutine ein.

Laut aussprechen sollte ich das aber besser nicht, sonst wird unser schwuler Staubsauger Hans-Jürgen aus Bayern in Zukunft Probleme haben, durch den neuen Bodenbelag aus Altkleidung zu kommen.

Foto: flickr.com

6 Kommentare

  1. Andreas
    Erstellt am 26. April 2009 um 11:31 | Permanent-Link

    soll heißen, es gab vorher keine Waschmaschine??!
    um gottes willen.
    ich würd lieber öfter einkaufen gehen müssen, weil ich kein gefrierfach/kühlschrank habe, als keine Waschmaschine zu besitzen.furchtbar!

  2. Erstellt am 28. April 2009 um 16:43 | Permanent-Link

    Eine Waschmaschine zu besitzen empfinde auch ich als essenziell. Vorher gab es hier keine, da hat man eben im Waschsalon gewaschen. Als Single-Haushalt ist das ja noch irgendwie in Ordnung, aber irgendwann ist ein solches Gerät ja schon toll. Ich könnte jedenfalls auch nicht ohne wohnen.

  3. Erstellt am 29. April 2009 um 08:33 | Permanent-Link

    Das war sehr süß!

  4. Andreas
    Erstellt am 30. April 2009 um 06:27 | Permanent-Link

    ach. waschsalon.hmhm. naja, zur Not. aber wie gesagt, das wäre mir alles zu Umständlich. ^^

  5. Erstellt am 16. Mai 2009 um 07:57 | Permanent-Link

    ne ohne Waschmaschine geht es nicht. Hab mir damals direkt einen Trockner dazu angeschafft und bin so froh (auch wenn ich es etwas spiessig fand).

    Übrigens tolles Bild.

  6. Erstellt am 18. Mai 2009 um 09:54 | Permanent-Link

    das passt ja super… unsere waschmaschine heißt paula und ist von firma B. …sparsam und so weiter… ich liebe vor allem die zeit anzeige, da kann man sich immer das programm suchen, das grade in den termin-kalender passt (und natürlich zur wäsche).
    unser staubsauger heißt übrigens dieter. dieter, weil als deutsches qualitätsprodukt mit sauberkeitsfimmel einfach kein anderer name passender war. (von doris, fuschel, sven und johnny erzähle ich jetzt nicht… hab noch termine :-P )

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