© 2008 . All rights reserved.

Kurztrip Berlin #2

Vier wundertolle Tage in unserer Bundeshauptstadt Berlin.

Simone und ich sind seit einigen Tagen wieder zurück von unserem Berlintrip. Im Großen und Ganzen hat uns die kleine Reise sehr gut gefallen – die Hinfahrt im ICE ist dank Steckdose und mitgebrachtem Notebook sehr schnell vergangen. Durch das gut ausgebaute U- und Straßenbahnsystem Berlins haben wir uns mit unserem Welcome-Berlin-Tickets schnell geografisch zurecht gefunden. Die Rückfahrt am vierten Tag – ebenfalls größtenteils im ICE (ich fahre ja so verdammt gerne Zug!) – ist ebenso angenehm verlaufen. Leider ist in Neustadt ein Mob betrunkener Besucher vom dortigen Weinfest in die S-Bahn eingestiegen. Mit unserem ganzen Gepäck und Souvenirs ist das in der engen Bahn zusätzlich nervig gewesen.

In staune noch immer, wie groß und im Grunde dezentral Berlin eigentlich aufgebaut ist. Ich wage zu behaupten, dass dieser dezentrale Städteaufbau noch auf die Teilung Berlins zurückzuführen ist. Es ist erstaunlich, dass wir quasi an jeder U-Bahn-Haltestelle hätten aussteigen können und dort irgendeine Einkaufsmöglichkeit gefunden hätten.

Die Zahl an “Fressbüdchen” wie Kebab-, Currywurst und Chinafraßhändler ist unüberschaubar. Wir haben selbstverständlich Berlin nicht verlassen, ohne bei Curry 36 in Kreuzberg eine originale Berliner Currywurst gegessen zu haben. In eines der zahlreichen vietnamesischen Restaurants haben wir es leider nicht mehr geschafft. Allerdings haben Simone und ich eines Mittags sehr nett und authentisch in einem der Sushi Circle-Restaurants gespeist. Dafür haben wir uns die Filiale in der Französische Straße ausgesucht – nur wenige Schritte von der Friedrichstraße entfernt. Die Friedrichstraße hat uns nicht sonderlich beeindruckt. Das liegt vielleicht daran, dass wir nicht das nötige Kleingeld haben, um uns selbstbewusst in eines der dort ansässigen Läden zu begeben.

Ansonsten habe ich das Standardtouristenprogramm mit Alexanderplatz und Fernsehturm, Rotes Rathaus, Museumsinsel, Brandenburger Tor, Reichstagsgebäude, Holocaust Mahnmal, Hackesche Markt, Potsdamer Platz und Sony Center gewählt.

Leider haben wir keine Möglichkeit gehabt, in die Kuppel des Reichstagsgebäudes zu steigen, da der Zugang zu ihr wegen Baumaßnahmen während unseres Aufenthaltes gesperrt worden ist. Ebenso haben wir im Pergamonmuseum keinen Blick auf das Ischtartor werfen können, da auch dort zurzeit gebaut wird. Dabei habe ich mich unheimlich darauf gefreut. Mensch!

An Berlin gefällt mir letztendlich am besten, dass es an jeder Ecke etwas zu entdecken gibt. Vor allem kulinarisch, denn ich bin doch so ein Schleckermäulchen.

Hier geht es zum flickr-Album!

7 Kommentare

  1. dantonbln
    Erstellt am 16. Oktober 2008 um 17:24 | Permanent-Link

    Vielleicht hilft dir ja die Vorstellung weiter, dass Berlin ungefähr die Größe des Saarlandes aufweist, also mehr ein Land als eine Stadt ist. Die einzelnen Bezirke, nicht Stadtteile, sind im Grunde Städte für sich mit eigener Verwaltung. Allein Friedrichshain-Kreuzberg hat rund 280Tsd. Einwohner. Mit der Teilung hat das Ganze also relativ wenig zu tun, im Übrigen wurde “Groß-Berlin” bereits in den 20er Jahren geschaffen z.B. mit der Eingemeindung der bis dahin selbständigen Stadt Spandau.

  2. Erstellt am 17. Oktober 2008 um 09:13 | Permanent-Link

    Vielen Dank für die ausführliche Erklärung! Ich habe mir mal ein Todo gesetzt, um die Chose bei Gelegenheit zu recherchieren. Berlin ist als Stadt wirklich großartig! :)

  3. Erstellt am 19. Oktober 2008 um 01:21 | Permanent-Link

    nun.. ich als neu-berlinerin (naja.. seit nem jahr…) ;) weiß natürlich auch um die vorzüge dieser stadt… es lebt sich sehr gut hier, die menschen sind nett, der nahverkehr eröffnet einem viele möglichkeiten… und der erklärung dort oben kann ich nur zustimmen. ein kiez is wie eine eigene kleine stadt… und davon gibt es eben so viele unterschiedliche in berlin wie es unterschiedliche menschen gibt. man könnte zwar so was wie eine.. ehm.. historische mitte benennen aber kulturel und gesellschaftlich gibt es kein spezifisches zentrum, weshalb der städtetourismus in berlin auch so gut funktioniert…

  4. Erstellt am 19. Oktober 2008 um 01:25 | Permanent-Link

    (mal abgesehen von den vielen geschichtlichen spuren die hier zu finden sind – die hauptstadtfunktion hat berlin über die zeit eben mit vielen historischen zeugnissen ausgestattet…)

  5. Andreas
    Erstellt am 19. Oktober 2008 um 11:18 | Permanent-Link

    hey, das sind ja niedliche Fotos von Dir ;)

    na, schön, dass du es nun auch nach Berlin geschafft hast! ist schon herrlich vielfältig, nicht? mir selbst ist es aber ein tucken zu groß. aber nicht zu verachten!

  6. Erstellt am 23. Oktober 2008 um 11:26 | Permanent-Link

    Ah, äh, danke, Andreas!

    Die Menschen fand ich übrigens größten Teils sehr… harsch. Ausnahmen bestätigen die Regel.

  7. Andreas
    Erstellt am 24. Oktober 2008 um 22:21 | Permanent-Link

    tz, keine falsche Scham, bitte!

    naja. da ist man einer unter tausenden, was gehen die leute da die individuen an. ;)

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>