Liege ich so aufm Balkon.
Leider habe ich von meinem Balkon aus nicht diese wunderbare Aussicht auf die Bauarbeiter schräg gegenüber. Vielleicht geht es ja, wenn ich aufs Dach steige? Einer dieser Herren macht nämlich kein Geheimnis aus seiner Vorliebe für schwarze Stringtanga. Ich könnte mich glatt den ganzen Tag hier sonnen und mit einem Glas kühlen Brausegetränks seinen Hintern beglotzen – welche Intention hat dieses Tangavorführen bloß? Jedenfalls habe ich gestern beim Vorbeigehen ziemlich offensichtlich hingestarrt. Wie bei einem Autounfall und so. Ich wünschte, ich hätte mich getraut, ihn wegen seines faszinierenden Modegeschmacks anzusprechen:
“Tschuldigung, Ihnen schaut hinten dezent was raus!”
Einfach liegen, an nichts denken und entspannen.
Ich bin seit zwei Tagen zu faul. Gestern habe ich mir nach dreimonatiger Friseurabstinenz einen frischen Haarschnitt gegönnt. Keine umfangreiche Typveränderung, aber es sind ja meistens diese kleinen Veränderungen, die viel ausmachen können. Heute Morgen bin ich wenigstens früh aufgestanden, um mich mit Michael, einem Weckchen und einem Pappbecher Kaffee an die Saar zu setzen.
Am Samstag habe ich mich schrecklich aufgeregt. Vielleicht bin ich manchmal zu selbstbeherrscht und sollte meine Gedanken offener artikulieren. Keine Ahnung. Ich liege einfach mal ein bisschen weiter rum. Lassen Sie ruhig anklingeln, ich rufe schon zurück.
2 Kommentare
w-o-w
Selbstverständlich.