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Im letzten Moment (vor siebzehn Wochen)

…haben wir angefangen zu lernen.

Es hat vier Monate gedauert, um zu lernen, den Suizid als Suizid zu bezeichnen und den Unfall, der keiner gewesen ist, nicht als solchen zu bezeichnen. Das klingt banal und das Wort über die Lippen zu bringen ist eigentlich ziemlich einfach. Schwierig ist, sich den Freitod bewusst zu machen, aber trotzdem (oder gerade deswegen) eine neue Vitalität zu entwickeln und dabei nicht zu verkrampft an die Sache heranzugehen. Es ist nicht einfach, ehrlich zu sich selbst zu sein und seine eigenen Gefühle und Gedanken deutlich zu artikulieren, aber dadurch niemandem vor die Füße zu kotzen.

Vielleicht wundern Sie sich nun nicht nicht mehr so sehr darüber, dass ich in letzter Zeit sehr häufig über Gefühle schreibe und rede. Das ist quasi meine Übung!

Foto: flickr.com

3 Kommentare

  1. Andreas
    Erstellt am 5. August 2008 um 16:09 | Permanent-Link

    inwiefern jetzt Übung?

  2. Erstellt am 5. August 2008 um 18:49 | Permanent-Link

    Üben, Gefühle korrekt auszudrücken.

  3. Andreas
    Erstellt am 5. August 2008 um 20:32 | Permanent-Link

    ah. ja, das ist nicht so einfach. also.. schon, wenn man denkt verstanden zu werden.
    aber wenns drauf ankommt, schlatet sich eh wieder das Hirn daziwschen -__-

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