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André Butzer im neuen Katalog des Lubok Verlags

Was der Postbote manchmal so bringt

Heute morgen lag der neue Katalog des Lubok Verlags in unserem Briefkasten. Dieser wird anlässlich der Ausstellung des Verlags im munae (Museo Nacional de la Estampa, Mexico City) herausgegeben. Man, ist das toll!

Der Katalog hat folgende ISBN: 978-3-941601-58-1.

Weiterführende Links

Website des Lubok Verlags
Website der Friedens-Siemense Co.
Website der Edition Linn

Bilder: Lubok Verlag, 2012: Lubok in Mexiko. munae. Leipzig.

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Georg Büchner und E. T. A. Hoffmann – Pflichtlektüre

Was ich für das nächste Semester lesen muss

Zurzeit komme ich zu nichts, weil ich mir bis zum Ende nächster Woche Pflichtlektüre reinziehen muss. Eigentlich ist das gar nicht so schlimm (Litotes!), weil ich sie mir aussuchen durfte:

  • Georg Büchner: “Woyzeck” und “Leonce und Lena”
  • E. T. A. Hoffmann: “Die Elixiere des Teufels”, “Rat Krespel”, “Die Fermate” und “Don Juan”

Was ich zurzeit lieber lesen würde

Leider hat er den Literaturnobelpreis im vergangenen Jahr nicht gewonnen. “Kafka am Strand”, “Gefährliche Geliebte” und “Naokos Lächeln” habe ich verschlungen. Folgende Bücher habe ich zu Weihnachten und zu meinem Geburtstag bekommen, aber noch nicht gelesen:

  • Haruki Murakami: “Mister Aufziehvogel” sowie “Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt”
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Fotografieren könnte Spaß machen

Vom Wunsch…

Da ich erst 25 Jahre alt bin, darf ich wohl zurecht behaupten, dass ich mit Digitalkameras groß geworden bin. Die analogen Vorgänger der heutigen Digitalknippsen sind mit durchaus bekannt, denn meine Eltern besaßen lange Jahre eine schicke Nikon. Irgendwann Anfang des Milleniums kauften sie sich jedoch eine kompakte IXUS (Canon). Mein Vater meinte damals so in etwa:

“Naja, warum nicht? Es wird wohl Zeit.”

Das war auch die Zeit, in der wir zu Hause unseren ersten Highspeed-Internetanschluss bekamen. Mit DSL konnte ich Fotos viel schneller hochladen und es war damit so viel schöner, online zu sein. Also machte ich erstmal schicke Fotos für alle möglichen Online-Communities.

Rasch merkte ich, dass meine Visage nicht das aufregendste Motiv der Welt darstellen würde. Die nächsten Motive waren Landschaften und Speisen, jedoch war die technische Grenze der IXUS schnell erreicht. Bis auf Zoom und ISO-Wert lässt sich an ihr ja quasi nichts einstellen. Wozu denn auch, ich habe da meine Zweifel, ob meine Mutter – maximal Ottonormalschnappschusschießerin – auch nur im Ansatz erahnt, was “Blende” oder “Verschlusszeit” überhaupt bedeuten soll.

…zur ersten DSLR-Kamera

Letztes Jahr kam ich an einem langweiligen Nachmittag auf die Idee, ich könne doch das Fotografieren zum Hobby zu machen. Zwischenzeitlich kaufte ich mir vor Jahren selbst eine IXUS, aber dass ich mit dieser nicht weit käme, war mir gleich klar. Ich ließ mich also im Laden beraten und erklärte gleich zu Anfang mein bescheidenes Budget:

“Maximal 500 Euro bitte. Hören Sie, wir wollen ja nicht Perlen vor die Säue werfen!”
“Ach, da habe ich doch was für Sie. Ist im Angebot! Mit Kit-Objektiv und…”

Ich hatte keinen Plan, was mein Gegenüber mir erzählte. Jedenfalls nahm ich sie mit nach Hause. Meine Alpha 290 (Sony) stellt anscheinend das Einsteigermodell im Consumer-Segment des Unternehmens dar. Schnickschnack bietet sie nicht, dafür leitet sie den Frischamateur galant durchs Menü – salopp könnte man sagen:

“Das Teil ist ziemlich idiotensicher.”

Das bringt natürlich nicht viel, wenn ich nicht auf die Suche nach Motiven gehe. Jetzt zum Frühlingsanfang ändert sich das vielleicht. Da nehme ich sie ja schon mal mit und hoffe auf den richtigen Moment. Ich übe mich zurzeit am richtigen Fokussieren und dem Weißabgleich. Irgendwie bekomme ich das nicht so hin.

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Sigur Rós – Ekki múkk

Sigur Rós – Ekki múkk von Sigur Rós bei Vimeo.

Das angehängte Artikelbild von SR stammt von Stig Nygaard.

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Ich taste mich ans Teetrinken heran

Große Lust

Ich bin zurzeit auf den Geschmack von Tee gekommen. Nicht nur ist der Tee selbst anregend, sondern vor allem auch das ganze Drumherum. Von der Auswahl des Geschirrs, über den Kauf des eigentlichen Tees bis zum Aufbrühen in der Kanne ist jeder Schritt faszinierend und aufregend. Ich weiß noch so wenig über die Geschichte, den unterschiedlichen Teekulturen auf der Welt und habe erst die Spitze des Teeeisbergs probiert. Alles was ich zurzeit über dieses Thema finden kann, sauge ich in Windeseile auf.

Teeauswahl

Da ich keine Ahnung habe, welcher Tee denn nun mundet und weg vom Discounter-Tee kommen möchte, gehe ich zu Tee Geschwendner und lasse mich beraten. Ein Schwarztee sollte es sein: Aha, English Breakfast Tea klingt gut. Ganz schön banal könnte man meinen und das ist er wahrscheinlich auch. Jedenfalls soll er mich schlicht und ergreifend nicht vom Teetrinken abschrecken. Ein Teebuch und einen Messlöffel passend zum Teesortiment des Tee Geschwendner gab es dann kostenlos dazu. Irgendwie genial, denn wie soll ich sonst wissen, wie viel da in die Kanne reinkommt? Gleichzeitig denke ich: “Man, bin ich naiv!”

Teezubereitung

Eine Kanne reicht nicht? Ich kaufe mir also zunächst eine preiswerte Glaskanne mit “eingebautem” Sieb bei Ikea. Der Tee sollte darin zuerst aufgebrüht werden, um danach in eine schönere Servierkanne umgefüllt zu werden. Da Alex vor kurzem Geburtstag hatte, nutze ich die – nicht ganz uneigennützige – Gelegenheit, ihm schönes Teegeschirr zu schenken. Aus weißem, schlichtem, dünnem Bone China ist es: eine Kanne, vier Tassen mit Untertellern, ein Zuckerdöschen und ein Milchkännchen. Neue Teelöffel gibt es auch noch dazu, denn die alten können sich mit dem neuen Geschirr doch nicht blicken lassen!

Das Wasser filterte ich vorher, um das extrem kalkige Heidelberger Wasser weich zu machen, koche es rasch im Wasserkocher auf und brühe dann sofort die Teeblätter nach Anleitung. Vier Minuten warten und zack ist alles fertig. Ich fülle den schönen Tee sofort in die andere Kanne um, damit er erstmal prüfend am gedeckten Tisch beäugelt wird.

Erster Eindruck

Zum Tee gibt es ein Stückchen “Kuchen-ohne-Backen”, aber “mit-Beeren” und viele Frühlingsgefühle. Die Tasse wird zu Dreiviertel gefüllt und mit einem Teelöffel Kristallzucker sowie einem Schluck Milch ergänzt. Danach vorsichtig umrühren, um das kostbare China nicht zu zerstören und noch einmal prüfen. Dann nehme ich endlich den ersten Schluck…

…gut!

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